Die Umgebung

Bolgheri

Bolgheri, ein befestigtes Staedtchen im Herzen der livornesischen Maremma liegt auf den letzten Auslaeufern der Colline Metallifere und stellte einen Eckstein in der Geschichte dar.

Die charakteristische Ortschaft ist rund um das mittelalterliche Schloss entstanden. Dieses erhebt sich auf einer leichten Anhoehe, die von der Viale dei Cipressi (Strabe der Zypresen) erreicht werden kann. Letztere ist eine fast fuenf Kilometer lange, stimmungsvolle Allee, die im Tal bei der via Aurelia und genau gesagt vor dem Oratorium San Guido aus dem 16. Jahrhundert ihren Beginn nimmt: an jenem Ort also, der durch die Verse von Giosuè Carducci Beruehmtheit erlangte.

Castagneto Carducci

Sanfte Huegel, von der Weinstrabe (Strada del Vino) durchkreuztes Land, Waelder, schattenspendende Pinienwaelder und weitlaeufige Straende mit kristallklarem Wasser: so praesentiert sich die geschichtstraechtige Ortschaft Castagneto Carducci seinen Besuchern.

Im Herzen der etruskischen Kueste gelegen ist Castagneto Carducci ein bezauberndes Plaetzchen der Toskana, das laufend mit nationalen und internationalen Preisen fuer seine einzigartige Schoenheit ausgezeichnet wird. Die Geschichte lebt hier in den antiken Ortschaften neu auf und die Gastfreundschaft in Agritourismen, Campingplaetzen und Hotels traegt dazu bei, dass sich Gaeste ganz wie zu Hause fuehlen.

Baratti

Der Golf von Baratti, die Buca delle Fate, die Spiaggia Lunga und die Straende von Cala Moresca, Perelli und Torre Mozza sind nur einige der bezaubernden Plaetze entlang der Kueste, die sich aufgrund der unberuehrten Landschaft auszeichnet.

Sandstraende und Felsenbuchten setzen sich auf ueber 30 km fort und werden begleitet von herrlichen Dueften und ueppiger Vegetation. Das Gebiet ist reich an Flora und Fauna, die Begeisterte aus der ganzen Welt anziehen.

Es koennen hier alle Wassersportarten ausgeuebt werden. Dies auch dank der vor Ort bestehenden Segel-, Surf- und Tauchschulen. Des Weiteren koennen Wasserfahrzeuge gemietet und Ausfluege im Boot oder Wassertaxi reserviert werden. Letztere werden auch in der Nacht durchgefuehrt. Baratti ist zudem ein gut ausgestatteter Hafen und wichtige Anlegestelle fuer Schifffahrer und all jene, die sich auf die Inseln begeben.

Im wunderschoenen Golf von Salivoli befindet sich der neue Touristenhafen der ideale Platz fuer alle Wasserfahrzeuge. Das aktiv taetige Zentrum fuer Meeresbiologie organisiert interessante Veranstaltungen und beherbergt ein mediterranes Aquarium.

Populonia

Populonia war eine etruskische Stadt und eine der bedeutendsten Zentren der Herstellung und des Handels von Eisen in der alten Welt. Auf einem vom Meer umgebenen Huegel gelegen bezaubert dieses Staedtchen auf unbeschreibliche Weise seine Besucher.

Die mittelalterlichen, zur Abwehr vor Piraten in der ersten Haelfte des 15. Jahrhunderts erbauten Stadtmauern umschlieben gepflasterte Gassen, kleine Geschaefte und ein Privatmuseum mit etruskischen und roemischen Funden, die in der Umgebung sowie im Meer entdeckt wurden. Eine herrliche Aussichtsstrabe verbindet Populonia mit dem Golf von Baratti, wo bedeutende Zeugnisse der etruskischen Epoche zu sehen sind.

Im archaeologischen Park, der sich auf zirka 80 Hektar erstreckt und auf eigens eingerichtetn Pfaden besichtigbar ist, leben Geschichte und Archaeologie in einer wunderschoenen und unberuehrten Landschaft fort. Von besonderem Interesse ist die Nekropolis von San Cerbone die einzige am Meer erbaute sowie Reste von Gebaeuden, die der Metallverarbeitung dienten und nicht zuletzt die Nekropolis der Grotten (Necropoli delle Grotte) mit den antiken Steingruben.

Insel Elba

Die Insel Elba ist eine der groebten Inseln des toskanischen Archipels. Ein regelrechter Mikrokosmos, der seinen Besuchern verschiedenste Moeglichkeiten bietet: Meer und Kueste variieren hier. So findet man Sandstraende, Kieselbuchten und kristallklaresWasser.

Elba ist aber nicht nur Meer, Relax und Sport. Elba bedeutet auch Geschichte. Die guenstige Lage und der Reichtum an Mineralien haben die Insel im Laufe der Geschichte zu einem begehrten Ziel der verschiedensten im Mittelmeerraum auftretenden Herrschaften gemacht. In den Museen vor Ort finden wir Spuren von Etruskern und Roemern, welche sich die Eisenminen zunutze machten. Diese koennen noch heute danke dem Einsatz des Bergbauparks von Elba auf der Ostseite der Insel besichtigt werden.

Florenz

Wo die Kunst zu Hause ist.

Eine der schoensten Staedte der Welt, die ihre Besucher in den Bann zieht.

Im Viertel Santa Croce befindet sich das Herz der Stadt Florenz: die Piazza della Signoria mit dem Palazzo Vecchio und der ganz in der Naehe befindlichen Uffiziengalerie. Die Galerie gehoert zu den bekanntesten Sammlungen der Kunstwelt. Es ist diese ein gut 500 Jahre altes Museum, das von den Medici zu diesem Zweck eingerichtet worden war. Es beherbergt Meisterwerke von Giotto, Leonardo, Botticelli, Michelangelo, Piero della Francesca, Raffaello, Caravaggio und vieler anderer Kuenstler. Der vasarianische Korridor fuehrt von den Uffizien ueber der aeltesten Bruecke der Stadt (Ponte Vecchio) zum Palazzo Pitti.

Betrachtet man das Viertel S. Croce als das buergerlich-kulturelle Herz der Stadt so kann der Stadtteil S. Giovanni bestimmt als das religioese Zentrum bezeichnet werden: hier befindet sich der Dom S. Maria in Fiore mit der Taufkapelle. Die von Brunelleschi geplante Kuppel, der von Giotto gestaltete Kirchturm und die wunderschoenen Tueren von Ghiberti lassen die fiorentinische Kathedrale zu einem regelrechten Schauspiel werden, das dem Besucher unvergesslich in Erinnerung bleibt.

Das Viertel Santo Spirito in Oltrarno ist das charakteristische Stadtviertel der Kunsthandwerker, Restauratoren und Antiquitaetenhaendler, aber auch das Viertel des Palazzo Pitti und des Boboli-Gartens. Auf dem Boboli-Huegel, zwischen dem Palazzo und dem Forte Belvedere, erstreckt sich ein praechtiger, typisch italienischer Park mit Statuen und besonder schoen angefertigen Brunnen.

Siena

Die Stadt Siena (von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklaert), umgeben von der herrlichen toskanischen Landschaft, ist eine der meistbesuchten und beliebtesten Staedte in- und auslaendischer Touristen. Der Stadtbesucher wird durch die kleinen Gaesschen und Plaetze bezaubert, in denen man auch heute noch typische Kleinhandwerkslaeden, Antiquitaetenhaendler und Souvenirgeschaefte finden kann.

Siena ist in der ganzen Welt fuer seine contrade (Stadtviertel) bekannt, die sich in der Regel zwei Mal im Jahr gegenseitig beim Palio, dem traditionellen Pferderennen auf der Piazza del Campo herausfordern. In der Zeit von Juli bis August werden paralell dazu Events und Festessen mit Musik und Tanz organisiert. Aufgrund seiner besonderen Muschelform ist der Platz seit jeher Mittelpunkt des staedtischen Lebens. Auf ihr befinden sich der Palazzo Pubblico und der wunderschoene Torre del Mangia.

Besonderes Augenmerk verdienen auch die enogastronomischen Spezialitaeten des sienesischen Gebiets: von Kaese ueber Aufschnitte bis hin zu wertvollen Weinen findet man hier alles, was das Herz begehrt!

Lucca

Lucca, eine praechtige Kunststadt in der Toskana ist heute noch von den antiken Stadtmauern umgeben, die sie einst beschuetzten. Heute umschlieben diese Mauern die vielen wertvollen Architekturjuwelen in sich: wie wertvolle Steine in einem Diadem.

Die Stadt befindet sich auf der Via Francigena und war Staette zahlreicher religioeser Reliquien wie etwa jener des Volto Santo. So wurde Siena zu einer reichen, praechtigen Stadt, die im Mittelalter ihre Bluete erlebte. Die erfolgreiche Vergangenheit spiegelt sich noch heute in ueberfluss und ganz besonders in der Schoenheit seiner Bauwerke wider.

Die Besucher sollten auf eine Besichtigung der Piazza Anfiteatro (Amphitheaterplatz) nicht verzichten: der Platz hat neben seinem Namen auch seine urspruengliche Form behalten. Auch einen Besuch wert ist der Torre Guinigi – dieser so wunderschoene und zugleich einzigartige Turm mit den auf seiner Spitze gepflanzten Steineichen.

Die ‚Stadt der hundert Kirchen‘ war einst religioeses Zentrum und zaehlte tatsaechlich mehr als hundert Gotteshaeuser. Heute bietet sie ihren Besuchern Ruhe und Erholung wie sie in heutigen Tagen sonst kaum mehr anzutreffen ist.

Pisa

Der Legende nach ist Pisa von einigen trojanischen Fluechtlingen aus der griechischen Stadt Pisa im Tal des Flusses Alfeo im Peloponnesgebiet gegruendet worden.

Als eines der bedeutendsten Bauwerke der Stadt gilt der praechtige Domplatz, der zum Weltkulturerbe erklaert wurde. Die Kathedrale aus Marmor wurde zwischen 1063 und 1118 im pisanischen Stil des Romanismus errichtet: mit dem Bronzeportal des San Ranieri von Bonanno Pisano und der Kanzel von Giovanni Pisano. Auf der Piazza ragt der charakteristische schiefe Turm hervor ein 56 Meter hoher Kirchturm aus dem 12. Jahrhundert, der seine so bekannte Neigung zehn Jahre nach seiner Errichtung erhalten hat und heute eines der bekanntesten italienischen Bauwerke in der ganzen Welt darstellt.

Es sei auf die Neigung von zumindest drei Tuermen hingewiese: der erste und bekannteste ist der eben dargestellt schiefe Turm auf dem Platz, der zweite ist der Turm der Kirche von San Nicola, am gegenueberliegenden Ende der Via Santa Maria, nahe dem Lungarno; der dritte Turm schlieblich befindet sich auf halber Strecke des Viale delle Piagge (Uferpromenade im Osten der Stadt): der Glockenturm der Kirche San Michele degli Scalzi (hier ist auch die Kirche schief).